Hirschfeld - Farm to fork

eigene Tiere - eigenes Futter - eigene Wurstherstellung - eigener Verkauf

 - Martina Glowacki -

Geschäftsführerin der HIRSCHFELD Agrar GmbH

 "Wir versprechen mehr als Qualität. Wir geben unseren Tieren deutlich mehr Platz als vorgeschrieben ist und die Tiere bekommen unser selbst erzeugtes Futter vom heimischen Feld."

Hirschfeld liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Dresden im südlichsten Zipfel Brandenburgs. Diese idyllische Landschaft ist geprägt durch die Niederung der Pulsnitz und der Schwarzen Elster. Hier erstecken sich weite Grünlandflächen auf denen die Weiderinder des Agrarbetriebes grasen.

Für die Geschäftsführerin Martina Glowacki ist die tägliche Arbeit in Hirschfeld eine Berufung. Ihr geht es vor allem um das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Natur, der Tier- und Pflanzenwelt. Kurz gesagt, um einen nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktionsprozess.

Stolz steht Martina Glowacki vor der betriebseigenen Landfleischerei in Hirschfeld. Der Agrarbetrieb und die Fleischerei befinden sich an einem Standort. Kurze Wege, Transparenz und der direkte Kontakt miteinander sind hier selbstverständlich. „Wir bewirtschaften unsere Flächen mit modernster Technik. In der Rindermast im Stall und auf den Weiden ist der Einsatz von Technik unverzichtbar. Unsere Schweinemast erfolgt im modernen Stall mit automatisierter Technik. Das Futter der Tiere stammt von den Flächen des Hirschfelder Agrarbetriebes. Das Getreide geht vom Bauern direkt zur Hirschfelder Frankenmühle und zum 4 km entfernten Mischfutterwerk Gröden, wird dort zu hochwertigem Futter verarbeitet und gelangt danach in den Futtertrog. Die eigene Aufzucht der Tiere und die Schlachtung der Rinder in Bauda bei Großenhain und die Schlachtung der Schweine in Belgern (Färber) bei Torgau ermöglichen insgesamt einen stressfreien Ablauf. Die in Hirschfeld hergestellten Wurst- und Fleischprodukte werden dann direkt über unsere vier Filialen in Hirschfeld, Hohenleipisch, Plessa und Gröditz vermarktet. Durch die kurzen Transportwege garantieren wir eine optimale Produktfrische und einen hervorragenden Fleischgeschmack.“ erzählt Martina Glowacki.

Weiderind und DUROC-Schwein sind zwei Spezialitäten aus Hirschfeld. Die DUROC-Schweine, die aus einer ursprünglichen Schweinerasse gezüchtet wurden, wachsen in einem modernen Stall in Plessa Süd in kleinen Gruppen und unter optimalen Platzbedingungen auf. „In einer Bucht halten wir nur 10 Schweine, viel weniger als die maximal erlaubte Tieranzahl.“, erklärt Frau Glowacki. Diese Haltungsbedingungen wirken sich insbesondere auf die Fleischqualität aus“, ergänzt Ingo Köckritz – Fleischermeister aus Hirschfeld.

Auch Weiderind ist eine Spezialität aus Hirschfeld. 1991 hatte sich der Betrieb entschlossen, die Fleischrind-Rassen Charolais, Limousin und Fleckvieh in extensiver Haltung zu züchten, was bis heute erfolgreich gelingt. Auf den saftigen und weitläufigen Weiden in der Region grasen rund 160 Mutterkühe mit ihrer Nachzucht. „Von April bis November erstreckt sich die Weideperiode. Danach beziehen die Tiere ihr Winterquartier in großzügigen Ställen auf Stroh, so wie es eine artgerechte Haltung erfordert“, erklärt Frau Glowacki.

Ihr Handy klingelt, ihr Rat wird gebraucht und sie muss gleich weiter. Sie verabschiedet sich freundlich und geht voran. Sie dreht sich noch einmal um und hält kurz inne - ihr Blick schweift über die Weiden der Flussniederung. „Ein gutes Stück Fleisch beginnt auf diesen Weiden. Einfach beste Qualität, die man schmeckt.“ schwärmt Martina Glowacki.

Unsere Webseite nutzt Cookies, um diese für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können.

Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies und Ihrem Widerrufsrecht erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.Verstanden